
Was bedeutet es für ein Kind, wenn seine Mutter oder sein Vater an einer psychischen Erkrankung leiden? In einfühlsam erzählten Geschichten lernen Kinder psychisch kranker Eltern, dass sie nicht allein sind mit ihrer Situation und dass alles, was sie fühlen und denken, okay ist. Dabei geht es auch darum, wo die Grenzen der kindlichen Handlungsmacht liegen, und wie wichtig es ist, Hilfe zu suchen.
Bei dem Theaterstück handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem Jungen Staatstheater Parchim, dem Landkreis Ludwigslust-Parchim, vertreten durch den Fachdienst Gesundheit, und der GKV – Bündnis für Gesundheit.
Das Projekt will Kinder und Jugendliche der Klassenstufen sechs bis neun, Lehrkräfte und Schulsozialarbeiter*innen für einen offenen Umgang mit psychischen Problemen sensibilisieren und befähigen. Schulen im Landkreis Ludwigslust-Parchim können das Stück für den Einsatz vor Ort buchen oder direkt in der Parchimer Kulturmühle ansehen. Im Nachgang und bei Bedarf werden Unterstützungsangebote bereitgestellt.
Interesse? Anfragen können an Psychiatriekoordinatorin Kathrin Eisentraut vom Fachdienst Gesundheit des Landkreises Ludwigslust-Parchim gerichtet werden.
Im September wurde die erfolgreiche Premiere des Stücks in Parchim gefeiert. Weitere Infos und Termine gibt es hier.
Ein paar Eindrücke: