In Mecklenburg-Vorpommern wächst Schätzungen zufolge rund ein Drittel aller Kinder mit einem psychisch erkrankten oder suchtbelasteten Elternteil auf. Viele dieser Kinder tragen die Erfahrungen aus ihrer Herkunftsfamilie bis weit ins Erwachsenenleben weiter. Für betroffene Eltern wiegt die Doppelrolle als Mutter bzw. Vater und psychisch bzw. Suchtkranke*r häufig schwer. Selbsthilfegruppen bieten einen geschützten Rahmen, um Belastungen zu verstehen, Isolation zu durchbrechen und gegenseitige Unterstützung zu erfahren. Die Landesfachstelle KipsFam möchte Betroffene und Angehörige ermutigen, eigene Selbsthilfeangebote zu initiieren und so neue Räume für Austausch und Stabilität zu schaffen.
Austausch
mit anderen Betroffenen kann heilen und stärken.
Gemeinschaft
zeigt: Ich bin nicht allein. So wie mir geht es vielen.
Erfahrungen
von anderen können dabei helfen, neue Wege zu finden.
Druck raus
und den Fokus auf Verständnis richten.
Wenn Sie eine eigene Selbsthilfegruppe gründen möchten oder die ersten Treffen planen, bieten die Selbsthilfekontaktstellen in MV exzellente Unterstützung an. Sie beraten bei allen Fragen rund um Selbsthilfe, helfen dabei, eine Gruppe zu gründen, informieren zu Fördermöglichkeiten und vielem mehr. Bei allen weiteren Fragen können Sie sich auch gern bei uns melden - mit einer kurzen E-Mail an kipsfam@sozialpsychiatrie-mv.de