
Kinder psychisch oder suchterkrankter Eltern haben ein erhöhtes Risiko, selbst eine eigene psychische oder körperliche Erkrankung zu entwickeln. Um Kindern in diesen Familien ein gesundes Aufwachsen zu ermöglichen, kommen der Gesundheitsförderung und Prävention eine besondere Bedeutung zu. Hilfe- und Unterstützungsmaßnahmen können den besonderen Herausforderungen der Zielgruppe nur gerecht werden, wenn alle relevanten Akteurinnen und Akteure gemeinsam wirken. Vor diesem Hintergrund erprobt die Nationale Präventionskonferenz ein gesamtgesellschaftliches Vorgehen anhand des Fokusthemas „Gesund aufwachsen im familiären Kontext“. Der vorliegende Handlungsrahmen unterstützt dieses Vorhaben und stellt interessierten und engagierten Fachkräften der gesetzlichen Krankenkassen, der Kommunen sowie der Gesundheitsversorgung wesentliche Informationen und Hinweise für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zur Verfügung.
Der Handlungsrahmen wurde von einer interdisziplinären Arbeitsgruppe unter Beteiligung von Fachkräften der gesetzlichen Krankenkassen, der Kinder- und Jugendhilfe, der Suchthilfe sowie des Öffentlichen Gesundheitsdienstes erstellt und wird durch zwei Handreichungen ergänzt.
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